Kundalini Yoga

DRITTES AUGE und HÖREN DER EIGENEN STIMME

Üblicherweise wird empfohlen, sich beim Singen auf den Punkt zwischen den Augenbrauen zu konzentrieren, auf das 6. Chakra. Aber dies ist nicht die einzige Möglichkeit. Wieder sind Sie gefordert, die für Sie passende Technik selbst heraus zu finden. Die Konzentration auf das dritte Auge fördert die Intuition und verschafft den Zugang zum höheren Selbst, zur Seele. Wenn Ihnen die Gedanken trotzdem immer wieder fortlaufen, können Sie versuchen, Sie aus dem sechsten Chakra heraus zu singen - oder eine andere Konzentrationsmethode anzuwenden.

Sollten sich Kopfschmerzen einstellen, dann kann das daran liegen, dass Sie sich bei der Ausrichtung zu sehr anstrengen und sich verkrampfen. Dagegen hilft es, sich auf die "Goldene Kordel" zu konzentrieren, d.h. sich vorzustellen, dass das Mantra am Scheitelpunkt in den Kopf eintritt und den Weg in einer Linie bis zum Ajna-Chakra fortsetzt, wo es dann wieder austritt. Sie stellen dadurch eine Verbindung von der Epiphyse (Zirbeldrüse) zur Hypophyse (Hirnanhangdrüse) her. Durch die Leitung des Mantras auf diesen Weg löst sich eine eventuelle Anspannung und die Kopfschmerzen verschwinden.

Eine ganz wunderbare Methode ist die Konzentration auf die eigene Stimme. Sie öffnet das Bewusstsein dafür, dass uns ein wunderschön klingendes Instrument in unserem Körper zur Verfügung steht. Das Hören der eigenen Stimme kann uns zum Staunen darüber bringen, dass wir uns selbst durch Singen große Freude bereiten können. Das Erstarken und Schätzenlernen der Stimme schafft Selbstvertrauen. Wenn Sie regelmäßig singen, wird die Stimme stärker und das Tonspektrum erweitert sich sowohl nach oben als auch nach unten. Einige Autoren geben die Empfehlung, die Stimme aufzunehmen und sich dann selbst anzuhören. Yogi Bhajan sagt, man könne der eigenen Stimme nicht überdrüssig werden.

Russill Paul schreibt dazu in seinem grundlegenden Werk "The Yoga of Sound" (S. 108): "Der größte Vorteil, den ein Klangyogi hat, liegt in seiner oder ihrer Stimme, die als Werkzeug zur Selbstverwirklichung, zur Stärkung und zum Ausdruck von Freude dient. Durch den Gesang öffnen und erheben wir unser Herz zum Göttlichen. Ich treffe oft Menschen, denen in der Kindheit gesagt wurde, sie sollten nicht singen, weil ihre Stimme nicht gut genug wäre oder weil man sie als unmusikalisch ansah. Bhava-Yoga ist ein wirksamer Weg, um den verletzten Sänger, der in vielen von uns lebt, zu heilen; der Sänger ist der Heiler, wie in der schamanischen Tradition."

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DAUER

DAS ZIEL: TIEFE MEDITATION

 

   
         
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